Aktuelles Projekt · 2026 / 2027
„Nie wieder ist jetzt!“
Kunstroute der Toleranz
Zerbrechlichkeit · Würde · Befreiung — ein Kunstprojekt mit Ernesto Marques gegen das Vergessen und für eine offene Gesellschaft. Drei Stationen im Kreis Düren, vom 5. Juli 2026 bis 28. Februar 2027, unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Ralf Nolten.
Im Mittelpunkt stehen abstrakte Menschenfiguren: „The Boy“ und „The Girl“, gleichmäßig verteilt als Bild für die Gleichheit aller Menschen, unabhängig von Herkunft oder Geschlecht. Monochrom graue Figuren stehen für Diskriminierung, Trauer und Isolation, farbige Skulpturen für Demokratie, Würde und Vielfalt.
Es ist wichtig aus der Geschichte zu lernen und Künstler haben die Möglichkeit Werte wie Demokratie, Achtsamkeit und Toleranz mit ihrer Kunst öffentlich zu machen und das versuche ich mit meiner künstlerischen Expertise. Ernesto Marques
Die drei Stationen
Rahmenprogramm an allen drei Orten Künstlergespräche mit Ernesto Marques, Lesungen, Führungen zu Stolpersteinen und Erinnerungsorten, Zeitzeugen-Gespräche, Videobotschaften sowie Workshops für Kinder und Jugendliche. Zum Abschluss im März 2027 folgt eine Retrospektive mit Finissage in der Kreisverwaltung Düren.
Station 1 · Zerbrechlichkeit
Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich
5. Juli 2026 bis 28. Februar 2027 · Eröffnung Sonntag, 5. Juli, 11.30 Uhr
Rurstraße 9–11, 52441 Linnich · dienstags bis sonntags 11–17 Uhr
Grundgesetz Artikel 2 Absatz 2: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“
Bilder und Termine
Station 2 · Würde
Burgenmuseum Nideggen
27. September 2026 bis 28. Februar 2027
Burg Nideggen, Kapelle und Innenhof
Grundgesetz Artikel 1 Absatz 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
Bilder und Termine
Station 3 · Befreiung
Internationale Kunstakademie Heimbach
8. November 2026 bis 28. Februar 2027
Burg Hengebach
Grundgesetz Artikel 2 Absatz 1: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit …“
Bilder und Termine
Ein Kooperationsprojekt des Deutschen Glasmalerei-Museums Linnich, des Burgenmuseums Nideggen und der Internationalen Kunstakademie Heimbach.
Projekt · Martin Buber
Ein Philosoph auf seinen Büchern
Die Skulptur zeigt Martin Buber (1878–1965) auf einem Stapel seiner eigenen Werke: „Ich und Du“, „Der Weg des Menschen“, „Das dialogische Prinzip“, „Das Problem des Menschen“, „Bilder von Gut und Böse“ und „Reden über Erziehung“.
Buber steht für das dialogische Prinzip: dem ANDEREN wirklich zu begegnen, ihm zuzuhören. Genau darum geht es der EURIADE, die seit 2002 die Martin-Buber-Plakette an Menschen verleiht, die in dieser Weise handeln — unter ihnen Helmut Schmidt (2002), Richard von Weizsäcker (2003), Michail Gorbatschow (2008), Königin Silvia von Schweden (2014), Auma Obama (2020), Iris Berben (2021) und Armin Laschet (2025).
Beim Martin-Buber-Tag am Sonntag, 29. März 2026 um 14 Uhr in der Aula Minor der Abdij Rolduc in Kerkrade lässt sich die Skulptur erwerben. Die EURIADE nennt sie „ein Kunstwerk von Ernesto Marques“; der Erlös soll der Herstellung einer größeren bronzenen Statue auf einem öffentlichen Platz in Kerkrade dienen.
Werkgruppen
Vier Wege durch das Werk
Malerei und Zeichnung, Skulpturen in Stein, Metall und GFK — sowie Projekte für den öffentlichen Raum.
Virtueller Rundgang
Die 3D-Galerie
Malerei, Skulpturen, Aktuelles und die Kunstroute der Toleranz in vier Räumen — mit Oberlicht, Tageslicht und der Figurengruppe Boy & Girl. Direkt im Browser, ohne Installation.
Aktuelles